Raus aus Sparbuch, Bausparer und Lebensversicherung


Wie Sinnvoll sind Sparbuch, Bausparer und Lebensversicherung?

Warum ein Sparbuch und ein Bausparvertrag keine geeigneten Anlageformen sind, um Vermögen aufzubauen
Das ist im Prinzip ganz einfach erklärt: 
Auf der einen Seite haben wir eine historische Niedrigzinsphase. Wann die Zinsen wieder steigen, ist derzeit nicht absehbar.Sparbücher mit 0,5% Zinsen sind kaum noch zu finden. Dem noch nicht genug wird der Zinsertrag noch durch 27,5% Kapitalertragssteuer geschmälert.Auf der anderen Seite der Rechnung steht die Inflation – seit 2009 im Durchschnitt pro Jahr 1,93% (Quelle: inflation.eu, VPI). Sprich: man kann sich für den selben Betrag im Durchschnitt um 1,93% weniger Waren oder Dienstleistungen kaufen, als noch vor einem Jahr. Das Geld hat also tatsächlich an Wert verloren.  

Dazu folgendes Rechenbeispiel:

Einlage am Sparbuch:                  € 1000,- 
Zinsen für ein Jahr:                        €         5,-
Abzüglich 27,5% KESt:                   €         1,38
Guthabenstand nach einem Jahr: € 1003,62  

Kaufkraft von € 1000,- jetzt:                   € 1000,-

Kaufkraft von € 1003,62 in einem Jahr: €  984,25

Das Ergebnis ist also eindeutig. Sparen am Sparbuch gibt einem zwar das Gefühl, einen Vermögenszuwachs zu haben (der eingelegte Betrag steigt ja durch Zinsen an). In Wahrheit macht es einen aber ärmer. Zudem ist auch die Sicherheit nicht mehr das, was sie einmal war. Hat bis vor kurzem noch der Staat für Einlagen bis 100.000,- Euro gehaftet, so haften nun die Banken alleine. Wir erinnern uns an 2008, wo kaum eine Bank ohne staatliche Stütze überlebt hätte – ob dieses Geld dann auch da ist?

Das beim Sparbuch gesagte gilt 1:1 auch für den Bausparvertrag – mit dem Unterschied, dass man auch noch 6 Jahre gebunden ist – ist also als kurzfristige Liquiditätsreserve völlig ungeeignet. Und die staatliche Prämie ist auch noch auf einen Wert gesunken, der von den Kontoführungsgebühren aufgefressen wird.

FAZIT: Jede Sparform, bei der die um die KESt bereinigten Zinsen unterhalb der durchschnittlichen Inflationsrate liegen, macht euch nur ärmer – und ist daher für Vermögensaufbau nicht geeignet.

Das oben gezeigte Video bestätigt, was wir schon lange wissen. Lebensversicherungen sind in der Regel – entgegen den Versprechen der Versicherungsgesellschaften  – von Verlusten bedroht. Das liegt ganz einfach daran, dass ihr 100,- einzahlt, aber veranlagt werden nur ca. 67,50. Der Rest: Spesen, Verwaltung, Provisionen, Management Fees. Dass sich das nicht ausgehen kann, mit dem Gewinn für alle Seiten, das schwant wohl jedem.
Manche unserer Klienten haben sogar Verluste von mehreren 1000 Euro hinnehmen müssen, die wenigsten kamen mit einem blauen Auge davon und haben das wieder bekommen, was sie eingezahlt haben. Ohne Zuwachs, nach über 20 Jahren monatlichem Sparen. Wir müssen das gar nicht weiter ausführen, die Presse ist voll von Artikeln zu dem Thema. Die in den Bildern angeführten Artikel sind mit den Originalartikeln verlinkt.

  • Die mit 01.01.2019 in Österreich in Kraft getretene Regelung, die Rücktritte von der noch bestehenden Lebensversicherung massiv erschwert, entspricht nach der Auffassung anerkannter EU-Rechtsexperten  zum Nachteil zahlreicher Versicherungsnehmer nicht den Vorgaben der europäischen Rechtsordnung.
    Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zu dieser Fragestellung, bindet die Mitgliedsstaaten sowie deren Gerichte.
    Das dementsprechende Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof läuft und wird voraussichtlich schon im Herbst seinen für den Konsumenten positiven Abschluss finden.
    Im gegenständlichen Verfahren hat die Generalanwältin bereits ihren Schlussantrag gestellt. Dieser fällt gegen die derzeitige Regelung und zu Gunsten der Konsumenten aus:
  • Bei fehlerhaften und fehlenden Belehrungen sieht die Generalanwältin ein ewiges Rücktrittsrecht als bestehend an
  • Dies gilt auch für bereits beendete Lebensversicherungsverträge
  • Zinsen verjähren nicht nach 3 Jahren, sondern stehen grundsätzlich über die ganze Laufzeit zu
Es bleibt zwar abzuwarten, ob der Europäische Gerichtshof der Generalanwältin folgt – für uns und unseren Partner LVA24 ist dies ausreichend, um weiterhin Lebensversicherungsverträge zur Rückabwicklung vorzubereiten.
Unsere Strategie:
1. Rückabwicklung mit der LVA24 bei bereits gekündigten Verträgen
2. Bei bestehenden Verträgen sorgen wir durch einen Verkauf des Vertrags an unseren Partner PACTA für schnelle Liquidität binnen 18 Tagen – und sichern so, was noch übrig ist.
Welche Vorteile das für euch bietet seht ihr im Video.
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