Finanztipp 1: Kontrolliere deine Ausgaben für Energie

Nur rund 6,3% der österreichischen Haushalte wechseln pro Jahr ihren Energielieferanten (Quelle: e-control). Dabei ist gerade hier viel Geld zu finden, dass sprichwörtlich auf der Straße liegt.

Seit 2001 ist der Energiemarkt liberalisiert, das heißt, jede(r) kann sich den Anbieter aussuchen, den er/sie gerne möchte. In der Praxis steht man dabei aber vor einem gewissen Problem:
Durch die Unzahl an Anbietern, die seither entstanden ist – rund 150 Stromanbieter und gut 50 Gasanbieter (Quelle: e-control), von denen viele auch noch mehrere Tarif- und Rabattmodelle anbieten, ist es einem Konsumenten schier unmöglich geworden, hier das günstigste Angebot herauszufiltern. Zudem ändern sich die Preise laufend, sprich: Der Anbieter, der letzte Woche noch das beste Angebot hatte, kann diese Woche schon zu teuer sein. Und wie lange sind diese Preise dann garantiert?

Wir bieten hier eine gute Lösung an:
Das Online-Vergleichsportal unseres Partners Experten Service Point GmbH, dass beständig mit den neuesten Marktdaten gepflegt wird, filtert alle aktuellen Angebote nach dem  günstigsten. Auf einen Blick sehen wir alle Detailinformationen und können Euch auch sofort sagen, wie lange der Preis hält – sprich ab welchem Zeitpunkt eine Tariferhöhung vertraglich möglich ist. Man sollte sich damit unbedingt beschäftigen, denn der Anbieterwechsel ist gesetzlich nur einmal im Jahr möglich. 

Bildquelle: ESP, Abfrage vom 27.07.2019 – man sieht, dass der minimal günstigere Tarif von Wörgl Strom nur eine Preisgarantie bis 31.03.2020 bietet  – man bei einem Wechsel mit 08/2019 also 5 Monate lang dem Risiko einer Tariferhöhung ausgesetzt ist – und die Preise steigen derzeit beständig. Bei Voltino und einer Preisgarantie bis 31.12.2020 ist man hingegen in „trockenen Tüchern“.

Die Gründe, warum viele Haushalte nicht wechseln:
1.) Die Versorgungsangst:
Viele Leute haben Angst, dass, wenn sie den alteingesessenen Landesenergieversorger – der meistens auch der Netzbetreiber ist – verlassen, sie nicht unterbrechungsfrei versorgt werden – und so für 2 oder 3 Tage wegen dem Wechsel im Dunklen sitzen. Ebenso bestehen Ängste, dass bei Nicht-Landesversorger-Kunden bei Defekten die Reparatur hintangestellt wird.
Wir wissen, dass solche Märchen kursieren. Es kann sich dabei aber nur um Märchen handeln, da wir selbst im Team schon weit über 500 Anbieterwechsel durchgeführt haben. Und bei keinem einzigen kam es zu solchen Problemen. Außerdem bestehen gesetzliche Regelungen, die genau das ausschließen. Und die werden von der Kontrollbehörde e-control überwacht. Der einzige Fall, wo es zu solchen Problemen kommen kann, ist der Neueinzug, da bei einer bisher unversorgten Wohnung nach der Anmeldung die Bearbeitung und die Kommunikation zwischen Lieferant und Netzbetreiber bis zu 3 Werktage in Anspruch nehmen kann. Aber dass man eine neue Wohnung bezieht, weis man in der Regel auch länger als 3 Tage.
2.) Die Bequemlichkeit:
Die meisten Leute haben Angst, dass durch den Wechsel ein riesen Aufwand entsteht. Das ist falsch. Für Euch besteht nur in der Hinsicht Aufwand, dass Ihr 5 Minuten investiert, und uns ein paar Daten und einen Scan der Strom- beziehungsweise Gasrechnung übermittelt. Wir analysieren das für Euch und senden Euch das optimale Angebot mit Preisvergleich und den passenden Vertragsunterlagen retour. Ihr mailt uns den unterzeichneten Vertrag – und der Rest läuft im Hintergrund, ohne dass ihr einen Finger bewegen müsst. Dies gilt für alle Kunden in Österreich und Deutschland. Das passende Kontaktformular findet ihr hier.

Aus unserer Video-Serie Fixkosten kontrollieren auf youtube, auch verbreitet auf instagram und facebook gibt es dieses Video, dass das ganze Thema nochmals kurz und prägnant beleuchtet. Wir freuen uns, wenn Ihr uns auf unseren Social Media Kanälen folgt und so keinen unserer Bargeld-werten Tipps verpasst.
Wolfgang Riegler

 

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